Weil ich die Dreigroschenoper immer noch und immer wieder mag:
Heute ausnahmsweise mal wohlbekanntes was aus fremder, nämlich Brechts, Feder!
“Und die einen sind im Dunkeln
und die andren sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte,
die im Dunkeln sieht man nicht…”
Diese Worte lassen mir übrigens immer noch Raum für viele Gedankenspiele, obwohl sie auf den ersten Blick ja so klar scheinen. Aber dann öffnen sich viele Horizonte…
Wohlan, Herr Messer…
Drei Schläge. Oder mehr.
Setzt mein Herz aus.
Kurz.
Wenn ich mich drehe.
Wohlig. Schläfrig.
Und. Sanft.
In Deine warm;
lüsternen Augen blicke.
.
bebendes himmelsblut schluckt
- hungrig schwarz -
all unsere gedankenwelten hier.
und tänzelnd die lust dabei
- schmerzend rot -
unseren geilen tod besingt.
.
Bleeding roses (in our guns)
So langsam fängt wieder die wunderbar schön raschelnde Herbstzeit an…

Axel Tüting, seines Zeichens SM-Kabarettist, Literat, Lüstling, Künstler im allgemeinen und Lebenskünstler im speziellen, saß vor einigen Jahren in einer Sommernacht plaudernd mit mir in in meiner Küche, und futterte mir dabei mit Genuß an diesem Abend fast all meine Süßigkeiten weg; dieses Leckermäulchen…
Mit sicher ebensoviel Genuß hat er nun sein neues Programm “Der perfekte Sklave” fertig gestellt und auf die Bühne gebracht. Diesmal sind es allerdings nicht nur seine eigenen fröhlich nachdenklichen Texte, sondern auch Texte andere Autoren, die er vorträgt… Die Premiere des Stücks findet am 04. Juli 2008 in Bruchsal statt; dann spielt er noch einmal am 11.07.08. Und obwohl Axel in seinem Stück (wohl) auch einen oder zwei kurze “BauchGedanken” von mir zum besten gibt, kann ich leider leider zu keinem der Termine kommen…
Sollte es Sie aber nach Bruchsal verschlagen, dann gönnen Sie sich doch diesen Abend; aber bitte nehmen Sie Süßigkeiten für ihn mit, den diese sind nach seiner Vorliebe für schöne Frauenfüße seine zweite sinnlich ergreifende Leidenschaft…